Hoffnung


Mein Glaube –  der ist stärker,

als Dunkelheit und Tod.

Ich lass mich nicht erschrecken,

auch wenn das Ende droht.

*

Den Todesengel schick ich,

ganz einfach wieder fort.

Er kann sich Seelen holen,

an einem andren Ort.

*

Mein Glaube, der ist stärker,

als das Unheil dieser Welt.

Dagegen anzukämpfen,

ist was mich aufrecht hält.

(21.01.2011)

Handeln


Ich pass auf mich auf, und das ist auch gut,
lass Dingen den Lauf, doch fehlt oft der Mut.
Mich selbst zu studieren, wann komm ich nur an?
Probiere mich aus, was im Leben sein kann.

Auf Taten begierig, zählt mehr als man meint,
es ist nicht so schwierig, wie´s manchmal erscheint.
Mir geht’s nicht um Macht, bin nicht drauf erpicht.
Erfolg schenkt mir Kraft. Verzweifeln? Ich nicht!

TANGO Argentino

 

Sich wagende Takte….

Verzückung im Lauschen,

Augen im flammenden Glanz;

*

Erblühen des Herzens,

Begeisterungsrauschen,

fallen in magischen Tanz.

*

Vulkanischen Rhythmus

erspüren und leben,

sprühend erotischer Stolz;

*

Erfüllung ersehnend

im Nehmen und Geben,

Leidenschaft glühend verschmolz.

*

Wehmut im Gleichmaß,

ekstatisch ergriffen

reißen die Klänge mich mit;

*

Sinnliche Strudel,

mit nichts zu umschiffen,

Feuer des Tangos im Schritt.


Lebenslust

Wer weiß, wohin uns das Schicksal entführt – es gibt so viele Wege.

Wer weiß, wie lang du die Liebe verspürst – genieße sie und lebe.

Lebensfreude


Lasst uns pflücken diesen Tag,

soll doch meckern, wer da mag.

Das Leben ist oft viel zu kurz,

Spaßverderber sind uns schnurz.

*

Trübsal blasen ist passé,

jeder hat mal Herzeweh.

Lasst uns leben – so lang es geht,

morgen ist´s  vielleicht zu spät!

Mein kleines Paradies


Maiglöckchen und Sonnenblumen,

Immergrün und Akelei,

Hortensien und Margeriten,

machen mir das Herz so frei.

*

Efeu und Vergissmeinnicht,

Petunien und Kaiserkronen,

Stiefmütterchen und Krokusse,

mich mit ihrem Duft belohnen.

*

Rittersporn und Glockenblumen,

Gänseblümchen,  Kirschlorbeer,

Männertreu und Löwenmaul,

jedes Jahr ein Blumenmeer.

*

Umgeben von der Farbenfülle,

sammetweich erscheint die Luft,

berauschen sich die Schmetterlinge,

mein Garten ist stets gut besucht…

Wolkenstern

Siehst du am Himmel diesen Stern?
Er scheint für dich unendlich fern.
Doch eines ist ganz sonderbar,
durch Glaube werden Wunder wahr.

Schick deinen Wunsch einfach hinauf,
vertrau voll Freude jetzt darauf,
dass dieser Stern dir etwas gibt,
und plötzlich fühlst du dich geliebt.

Erinnerungen

Sonnenuntergang

(nach einem Besuch im Altenheim)

Warum siehst du so traurig aus?
Möcht dir die Sorgenfalten streichen,
aus deinem lieben Gesicht heraus.
Wie zaubre ich in deine Augen,
das Lächeln aus vergangener Zeit?
Komm, lass uns jetzt an Träume glauben.

Du kannst noch Glut im Herzen spüren,
gedenkst du all der schönen Stunden,
nimm meine Hand und lass dich führen.
Ich bring dir doch die Jugendzeit:
die Kinderjahre, Sonnenschein,
den Regenbogen, Zärtlichkeit.

Erinnere dich! Was war denn schön?
Liefst barfuß du auf grüner Wiese
und hast den Störchen zugesehn?
Gib her die Finger, lass uns laufen,
den Strand entlang, mit nackten Füßen,
Wasser riechen, im Sand uns raufen.

Ungebremste Lebensfreude,
herrlich war die Sommerzeit,
drum spür die Sonne hier und heute.
Der Duft der Blumen, diese Pracht,
bunte Fülle – zum Verlieben,
gepflochtnen Kranz ins Haar gebracht.

Die erste Liebe, weißt du noch?
Das Herz zersprang vor wilder Lust,
süßer Schmerz – erinnre dich doch.
Der Mond, er glänzte wunderbar,
nie schien die Sonne jemals heller,
die Nächte – ach, so sternenklar.

Und Schneegestöber, Schlittenfahren,
Eiskristalle an den Scheiben,
Schneeballschlacht vor vielen Jahren.
Weihnachtszeit – welch große Freude.
Die Wünsche schienen riesengroß –
doch wie anders ist es heute.

Was du erlebt hast, wird immer bleiben,
auch Lebenslust und Glücklichsein!
Drum schließ die Augen – und lass dich treiben.

Schutzengel

schutzengel

Ich breite meine Flügel aus,
dann kannst du dich verstecken.
Treiben wir mal Schabernack,
lass uns die Menschen necken.

Es gibt zu wenig Fröhlichkeit,
mach dir doch keine Sorgen.
Du bist hier nur für kurze Zeit,
verschieb sie doch auf morgen.

Ein großer Stern am Himmel steht,
für dich nur ganz alleine;
der leuchtet immer – Tag und Nacht,
sogar im Sonnenscheine.

Er wird heut den Weg dir weisen,
fühl‘  dich beschützt für immer.
Genieß das Leben hier und jetzt,
Augen voll Sternenschimmer.

 

Lebensfreude


Heut möcht ich eine Wolke sein,

mit andren tanzen Ringelrein.

*

Aufgescheucht – vom Wind getrieben,

will mich in den Mond verlieben.

*

Toben, jauchzen, die Form verändern,

Wattebausche mit silbernen Rändern.

*

Wo Schatten ist, da ist auch Licht,

wisst ihr Menschen das denn nicht?

*

Kommt mit mir in das Himmelszelt,

und seht die Unendlichkeit der Welt.