Sonnenblume

Du gelber Stern in sanftem Grün,

scheinst heller als die Sonne.

*

Wenn ich dich seh, kommt Freude auf,

mein Herz lacht voller Wonne.

*

Wie wunderbar der Sommer ist,

ihr Bienen kommt in Scharen.

*

Hier gibt es Nektar haufenweis,

genießt die Zeit des Wunderbaren.

 

Wiederkehr

 Sternenstaub soll ich mal werden?

Ich bleib lieber hier auf Erden,

unter einer Trauerweide,

wenn ich aus dem Leben scheide.

*

Ein Gänseblümchen möcht ich sein,

leuchten – weiß im Sonnenschein.

Jedes Jahr blüh ich dann wieder,

Bienen, lasst euch auf mir nieder!

GeDANKenaustausch


Ganz aufmerksam hörst du mir wieder zu,

bist mit den Gedanken so nah bei mir.

Wir tauschen unsre Erfahrungen aus,

harmonische Schwingungen entstehen hier.

 

Durch Gespräche sich selbst kennen zu lernen,

das öffnet mein Herz und macht mich heiter.

Es ist ein Geschenk, wenn jemand zuhört,

Gedanken verbinden – sie bringen mich weiter.

 

Es gibt nicht viel  Menschen mit dieser Tiefe,

kaum jemand, der sich noch die Zeit nimmt.

Weil  wohl andere Dinge wichtiger sind,

darum ist mein DANK heut für DICH bestimmt.

 

Geschenk

Nach Vögeln darf ich niemals langen,

aber Mäuse kann ich fangen.

Wenn ich durch die Nacht dann streich,

setz ich die Pfoten auf – ganz weich,

streif durch das hohe feuchte Gras,

oh, mein Bäuchlein wird ganz nass!

*

Sieh´, hier ist ein Mauseloch,

komm heraus – ich krieg dich doch!

Dann bringe ich dich in das Haus,

weiß – für Frauchen ist´s ein Graus.

Kleine Mäuse liebt sie sehr,

doch das Fangen nervt sie mehr.

*

Weil die Beute in der Nacht,

ihr einfach keine Freude macht.

Möcht so gerne mit ihr jagen,

das sogar mit leerem Magen,

denn das Mäuslein bleibt am Leben,

will Frauchen nur was Schönes geben.

Frühlingsrausch


Du taumelnder Schmetterling
bist trunken vor Glück
entkommen dem Winter
zum Frühling zurück

So lang schon ersehnte er
sich wärmende Sonne
die Flügel entfalten –
genussvolle Wonne

Wo ist sie, die Liebste nur?
Musst schnell nach ihr sehen
im Frühlingsrausch schwebend
vor Liebe vergehen.

 

H E U T E

Nur im „HEUTE“ will ich leben,

alle meine Liebe geben,

als wäre es der letzte Tag.

*

Bunte Blumen will ich sehen,

achtsam durch das Leben gehen,

helfen – wo ich es vermag.

*

Heut´ will ich die Sonne fangen,

nicht mehr um die Zukunft bangen,

spüren – was ich in mir trag.

*

Das Gestern liegt schon lang zurück,

an morgen denken bringt kein Glück,

nur heute zählt – WAS für ein Tag!

Traum im Frühling

Mach mit mir die Frühlingsreise,

ganz allein – auf unsre Weise.

Warum sich viele Sorgen machen?

Versuchen wir mal,  laut zu lachen.

*

Sicher ist´s irgendwann vorbei,

doch heute leben wir – wir zwei.

Ich will die Herrlichkeit dir zeigen,

ganz nah liegt sie in Blütenzweigen.

*

Sieh´, der Frühling ist gekommen,

er hat den Winter fortgenommen.

Spürst du, wie samtig ist die Luft?

Und wie zauberhaft der Duft?

*

Blüten sprießen weit und breit,

jetzt kommt die schönste Jahreszeit.

Lass uns genießen diese Pracht.

Das ist es, was uns glücklich macht.

Handeln

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Ich pass auf mich auf,
und das ist auch gut,
lass Dingen den Lauf,
mitunter fehlt  Mut.

Nur durch Ausprobieren,
wie ich leben kann
und mich selbst studieren,
komm ich bei mir an.

Wenn ich handeln will,
dann muss es auch sein,
verhalt ich mich still,
ich mich selbst vernein.

Es ist nicht so schwer,
wie es uns erscheint,
Taten zählen mehr,
als man oftmals meint.

Erfolg erwarten,
das sollte man nicht,
wenn er kommt – ist es gut,
sei nicht drauf erpicht.

Doch stellt er sich ein,
dann feiere ihn,
wirf dich voll hinein
DAS ist Lebenssinn!