Handeln

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Ich pass auf mich auf,
und das ist auch gut,
lass Dingen den Lauf,
mitunter fehlt  Mut.

Nur durch Ausprobieren,
wie ich leben kann
und mich selbst studieren,
komm ich bei mir an.

Wenn ich handeln will,
dann muss es auch sein,
verhalt ich mich still,
ich mich selbst vernein.

Es ist nicht so schwer,
wie es uns erscheint,
Taten zählen mehr,
als man oftmals meint.

Erfolg erwarten,
das sollte man nicht,
wenn er kommt – ist es gut,
sei nicht drauf erpicht.

Doch stellt er sich ein,
dann feiere ihn,
wirf dich voll hinein
DAS ist Lebenssinn!

H E U T E

Nur im „HEUTE“ will ich leben,

alle meine Liebe geben,

als wäre es der letzte Tag.

*

Bunte Blumen will ich sehen,

achtsam durch das Leben gehen,

helfen – wo ich es vermag.

*

Heut´ will ich die Sonne fangen,

nicht mehr um die Zukunft bangen,

spüren – was ich in mir trag.

*

Das Gestern liegt schon lang zurück,

an morgen denken bringt kein Glück,

nur heute zählt – WAS für ein Tag!

Vorfrühling?

Der Winter ist sehr mild dies Jahr,

grad wird ein kleines Wunder wahr,

gelb sprießt die Primel aus.

*

Die Vögel singen keck ihr Lied,

ich pfeife fröhlich lachend mit,

es treibt mich aus dem Haus.

*

Die Gänseblümchen leuchten weit,

in ihrem kleinen weißen Kleid,

sie trotzen Kälte stur.

*

Das Leben findet heute statt,

ich seh´ mich an der Schönheit satt,

bin gern in der Natur.

Lebenslust


Lasst uns pflücken diesen Tag,

soll doch meckern, wer da mag.

Das Leben ist oft viel zu kurz,

Spaßverderber sind uns schnurz.

*

Trübsal blasen ist passé,

jeder hat mal Herzeweh.

Lasst uns leben – so lang es geht,

morgen ist´s  vielleicht zu spät!

Morgenröte

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Der Tag erwacht, es ist noch still,

verschlafen strecken sich die Rehe.

Die Nacht zieht sachte sich zurück,

versonnen ich am Waldrand stehe.

*

Ein Spinnennetz im Morgenlicht,

der Tau wie Perlen aufgereiht.

Ein kleines Wunder der Natur,

doch leider nur für kurze Zeit.

*

Es schwirren übers Gras Libellen,

die Flügel bunt im Sonnenschein.

Des Augenblickes Zauber sehen,

was könnte denn noch schöner sein?

Sonnenblume

Du gelber Stern in sanftem Grün,

scheinst heller als die Sonne.

*

Wenn ich dich seh, kommt Freude auf,

mein Herz lacht voller Wonne.

*

Wie wunderbar der Sommer ist,

ihr Bienen kommt in Scharen.

*

Hier gibt es Nektar haufenweis,

genießt die Zeit des Wunderbaren.

 

Wiederkehr

 Sternenstaub soll ich mal werden?

Ich bleib lieber hier auf Erden,

unter einer Trauerweide,

wenn ich aus dem Leben scheide.

*

Ein Gänseblümchen möcht ich sein,

leuchten – weiß im Sonnenschein.

Jedes Jahr blüh ich dann wieder,

Bienen, lasst euch auf mir nieder!

GeDANKenaustausch


Ganz aufmerksam hörst du mir wieder zu,

bist mit den Gedanken so nah bei mir.

Wir tauschen unsre Erfahrungen aus,

harmonische Schwingungen entstehen hier.

 

Durch Gespräche sich selbst kennen zu lernen,

das öffnet mein Herz und macht mich heiter.

Es ist ein Geschenk, wenn jemand zuhört,

Gedanken verbinden – sie bringen mich weiter.

 

Es gibt nicht viel  Menschen mit dieser Tiefe,

kaum jemand, der sich noch die Zeit nimmt.

Weil  wohl andere Dinge wichtiger sind,

darum ist mein DANK heut für DICH bestimmt.

 

Geschenk

Nach Vögeln darf ich niemals langen,

aber Mäuse kann ich fangen.

Wenn ich durch die Nacht dann streich,

setz ich die Pfoten auf – ganz weich,

streif durch das hohe feuchte Gras,

oh, mein Bäuchlein wird ganz nass!

*

Sieh´, hier ist ein Mauseloch,

komm heraus – ich krieg dich doch!

Dann bringe ich dich in das Haus,

weiß – für Frauchen ist´s ein Graus.

Kleine Mäuse liebt sie sehr,

doch das Fangen nervt sie mehr.

*

Weil die Beute in der Nacht,

ihr einfach keine Freude macht.

Möcht so gerne mit ihr jagen,

das sogar mit leerem Magen,

denn das Mäuslein bleibt am Leben,

will Frauchen nur was Schönes geben.