Sich entscheiden

A Krokusse

Ich trage die Verantwortung für mein Leben.

Deshalb muss ich Grenzen setzen, wenn mir etwas nicht gut tut.

Es ist mein Leben. Niemand hat die Macht, mein Leben zu bestimmen.

Ich entscheide, wie ich leben will, wobei ich mich gut fühle.

Nur ich kann es wissen.

Meiner inneren Stimme muss ich Gehör schenken.

Was wünsche ich mir für mein Wohlergehen?

Womit kann ich meine Lebensqualität noch erhöhen?

Ich will einen Tag nach dem anderen leben und nicht die Bürde von gestern und morgen mit in den heutigen Tag legen.

Dann habe ich die Chance, all die schönen Augenblicke des heutigen Tages zu genießen.

Ich gehöre mir, meine Energie und Kreativität gehören mir. Damit fühle ich mich wohl.

Ich muss Entscheidungen treffen. Entscheidungen machen frei!

Auch wenn mir dabei Fehler unterlaufen, wachse ich daran.

Ich will so leben, dass ich mein Dasein in höchstem Maße lebenswert finde.

Ich bleibe mir treu!

Wenn ich mich Menschen gegenüber öffne, mache ich mich verletzbar. Ich habe den Mut!

Mein Wunsch ist es, andere damit „anzustecken“.

Wenn ich auf mich aufpasse und es mir gut geht, kann ich davon abgeben.

Ich möchte anderen zuhören, mit ihnen fühlen und sie tröstend in die Arme nehmen.

Meine Wärme soll Kraft geben – mir und anderen.

24.Januar 2011

 

Lebensfluss

 

Es macht mich glücklich zu wissen, dass wir alle ein Teil des Ganzen sind. Nichts geht verloren. Alles ist wie ein Dahingleiten, ein Kommen und Gehen, seit einer Ewigkeit – der Mond, die Sonne, die Sterne, die Flut, die Ebbe und die vier Jahreszeiten.

– Wie Wellen, die sanft an den Strand schlagen, sich zurückziehen, um wieder heranrollen zu können.

– Wie Vögel, die lautlos durch die Lüfte segeln, landen, um wieder abheben zu können.

– Wie Schnee, der leise und sacht vom Himmel fällt, auftaut, um wieder aufsteigen zu können.

– Wie das Erblühen der Natur und das wieder Verwelken.

– Wie ein Gedanke, der Form annimmt, um sich wieder aufzulösen.

– Wie ein tiefes Gefühl, das durch den Körper zieht, die Seele umarmt, um dann wieder in die Unendlichkeit einzutauchen.

– Wie Lebewesen, die geboren werden, wieder gehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist, um als ein Teil des Ganzen den Kreislauf zu schließen.