Handeln

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Ich pass auf mich auf,
und das ist auch gut,
lass Dingen den Lauf,
mitunter fehlt  Mut.

Nur durch Ausprobieren,
wie ich leben kann
und mich selbst studieren,
komm ich bei mir an.

Wenn ich handeln will,
dann muss es auch sein,
verhalt ich mich still,
ich mich selbst vernein.

Es ist nicht so schwer,
wie es uns erscheint,
Taten zählen mehr,
als man oftmals meint.

Erfolg erwarten,
das sollte man nicht,
wenn er kommt – ist es gut,
sei nicht drauf erpicht.

Doch stellt er sich ein,
dann feiere ihn,
wirf dich voll hinein
DAS ist Lebenssinn!

Nicht vergleichen

Jeder ist einmalig und hat Fähigkeiten, die es auszubauen gilt.

Aufmerksam Erfahrungen sammeln und nach und nach umsetzen.

Nicht in den Spuren anderer gehen, sondern neue, unbenutzte Wege suchen.

In der Zeit…

Langsam setze ich
einen Fuß vor den anderen
winkle die Arme an
konzentriere mich
und beginne zu laufen.

Schritt für Schritt
einatmen, ausatmen
nicht verspannen
ganz locker bleiben
will die Strecke schaffen!

Nicht gleich verausgaben!
Der Schweiß beginnt zu rinnen
durchfeuchtet das Hemd
verklebt mir die Haare
kühlt jedoch angenehm.

Die Hälfte ist gelaufen
ich beginne zu keuchen
richtig atmen!
Bin zu untrainiert
die Beine schmerzen.

Jetzt ein Glas Wasser
und eine Dusche
was für Gedanken
aber sie helfen
lassen mich durchhalten.

Heute will ich Erfolg sehen
endlich in der Zeit sein
ein kleines Stück noch
das schaffe ich
und – bin am Ziel.

Veröffentlichung 2009 im LAUF:GENUSS  (Anthologie von Marten Petersen)

Kind sein…

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Mondstaub kitzelt in der Nase,

wenn ich still nach oben schau,

mich das Sternenlicht bescheint,

doch eines weiß ich ganz genau.

*

Nur als Kind kann ich ihn spüren,

wie so vieles andre auch,

mich Erwachsenen vergessen,

fühlen – aus dem Bauch heraus.